Eine Seefracht, die ist lustig …
… eine Seefracht, die ist schön. Was hier wie die Abwandlung des bekannten Gassenhauers aussieht, hat im Rahmen der Insel-Welten schon seine Berechtigung. Schließlich sind vor allem die kleinen Inseln und Archipel manchmal nur per Schiff zu erreichen. Nur die größeren Insel können von größeren Frachtflugzeugen angeflogen und damit per Luftfracht bedient werden.
Die Seefracht lässt sich für Güter unterschiedlicher Art und Größe durchführen, sei es mit großen Containerschiffen oder kleinen Motorbooten. Ziel ist es, Transporte so zu organisieren, dass die Waren pünktlich und in einwandfreiem Zustand ihre Destination erreichen. Damit dies funktioniert, müssen die Güter sicher verpackt und ordentlich gestapelt werden.
Manchmal lassen sich auch Hilfsgüter nur auf dem Seeweg transportieren. So konnten die Hilfsorganisationen beim Erdbeben in Haiti im Januar 2010 anfänglich nur über Schiffe ins Land gelangen. Der Flughafen war aufgrund der starken Zerstörung für fünf Wochen gesperrt. Dabei war die Versorgung der Menschen dringend nötig – sowohl mit Trinkwasser und Nahrung, aber auch mit Zelten, Decken und Medikamenten.
Selbst wenn eine Seefracht in diesem Zusammenhang sicher nicht „lustig“ ist, so stellte sie in dieser Situation die einzige Möglichkeit dar, den Menschen in Haiti zu helfen. Vielleicht sollte es besser heißen: „Eine Seefracht, die ist hilfreich …“